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	<title>Rundreise &#8211; Regina´s Travel Inspirations</title>
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		<title>10 Tipps für deine Jordanien Rundreise</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Nov 2019 09:02:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Möchtest du auch einmal durch die Wüste wandern, Kamele in der Natur bewundern, historische Stätten, die fast 2000 Jahre alt sind sehen und im Toten Meer treiben? Das alles wartet in Jordanien auf dich! Ich nehme dich mit auf meine Jordanien Rundreise und gebe dir Tipps für deinen Trip dorthin. Viel Spaß beim Lesen 🙂  1. Wie reise ich am besten nach Jordanien? Du hast viele Möglichkeiten nach Jordanien zu reisen. Ich habe meine Rundreise in Amman gestartet. Das ist die Hauptstadt von Jordanien und ein guter Ausgangspunkt für deine Reise. Ich bin über Polen mit einem günstigen Ryanair-Flug eingereist. Für Deutschland hatte ich keine guten Flüge gefunden.  Der Amman Queen Alia (AMM) Airport liegt ca. 35 km von Amman und 22 km von Madaba entfernt. Wir sind mit dem öffentlichen Bus vom Flughafen nach Amman  für ca. 3 JOD gefahren.  Ich kenne auch einige Leute, die ihren Urlaub in Jordanien mit Israel verbunden haben und dann über die ländliche Grenze von Israel aus eingereist sind.  Das kommt natürlich ganz darauf an, wie viel Zeit du mitbringst und wie viel Geld du investieren möchtest, da Israel noch einmal um einiges teurer ist als Jordanien. 2. Wo soll ich übernachten? Bei den Unterkünften ist für jede Preisklasse etwas dabei. Wir haben in Hostels oder günstigen Hotels übernachtet, was vom Standard her für uns ausreichend war. Hier hat der Preis zwischen 30-40 Euro für ein Doppelzimmer pro Nacht geschwankt.  Eine Ausnahme war unser Aufenthalt in einem Wüstencamp in Wadi Rum. Dort lag der Preis pro Nacht/Person bei etwa 50€.  3. Wie ist die beste Art mich in Jordanien fortzubewegen? Mit dem Auto Wir haben direkt am Flughafen Amman ein Mietauto gebucht und das kann ich auch definitiv weiterempfehlen. Mit einem eigenen Auto bist du super flexibel und kannst tolle Abstecher machen. Die Straßen sind sehr gut ausgebaut, manchmal fehlt zwar die Fahrspurmarkierung, aber im Großen und Ganzen sind kaum Schlaglöcher vorhanden und alle Straßen waren asphaltiert. Außerhalb der größeren Städte ist auch kaum Verkehr und die Distanzen zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten sind sehr gering, was das Fahren echt angenehm macht. Mit dem Taxi Eine andere Möglichkeit Jordanien zu erkunden ist sich einen Taxifahrer zu organisieren. Wir haben einen für unseren zweiten Tag von Amman bis nach Madaba gebucht, weil wir dort erst am nächsten Tag unser Mietauto abgeholt haben.  Wir haben für den ganzen Tag mit Stopps am Toten Meer, Mount Nebo und Madaba insgesamt 60€ gezahlt. So eine Fahrt würde ich dir nur als Gruppe empfehlen, damit sich die Kosten verteilen und auch wirklich nur, wenn du gar nicht Autofahren möchtest. Mir hat hier einfach die Flexibilität gefehlt.  Mit dem Bus Die dritte Möglichkeit ist es mit dem öffentlichen Bus zu fahren. Zwischen den größeren Städten ist das auf jeden Fall eine gute und günstige Alternative. Oder auch vom Flughafen nach Amman oder Madaba. In einigen etwas abgelegeren Orten fahren die Busse aber manchmal nur zweimal am Tag, weshalb du immer gut im Voraus planen solltest.  4. Was ist die beste Reisezeit für Jordanien? Wir sind Ende Oktober nach Jordanien gereist. Das Wetter war teilweise etwas unbeständig, aber meistens hatten wir Sonne und um die 25 Grad. Das war vor allem bei unseren Tagesausflügen nach Petra und zur historischen Zitadelle angenehm, da es dort kaum Schatten gibt. Das stelle ich mir im Sommer bei über 30 Grad nicht so toll vor. Schade war nur, dass wir wegen Regen die Canyoning Tour in Wadi Mujib nicht machen konnten und der Nationalpark dort am 31.10. Winterpause macht. Also wenn du vorhast nach Wadi Mujib zu fahren, bist du im Sommer auf der sicheren Seite 🙂 5. Was gibt es in Jordanien alles zu sehen? Ruinen der Zitadelle in Amman Amman, die Hauptstadt Amman ist die quirllige Hauptstadt mit etwa 4 Millionen Einwohnern. In der Altstadt gibt es Restaurants, Souvenirläden, Cafes, Shishabars und auch einige historische Plätze. Am Abend geht es in Amman rund und es sind unheimlich viele Leute unterwegs. Leckeres Essen wie Humus, Falafel und Salat findest du an fast jeder Ecke. Und die  frisch gepressten Säfte kann ich sehr empfehlen. Was gibt es sonst noch alles so zu sehen? Das historische römische Theater liegt direkt im Stadtzentrum und verfügt über 6000 Sitzplätze. Hier finden manchmal abends Aufführungen statt. Dann ist das Theater mit bunten Scheinwerfern erfüllt, was wirklich super aussieht. Gegen einen kleinen Aufpreis, kannst du an einer Veranstaltung teilnehmen. Wenn du untertags das Amphittheater besuchst, ist der Eintritt mit dem Jordanpass kostenlos.  Einen super Ausblick über Amman hast du von der Zitadelle, die auf einem Hügel liegt und Ruinen des Herculestempels und ein Archäologisches Museum enthält. Von der Altstadt aus, gelangst du über einige Treppen zum Hügel hinauf. Dort kannst du zwischen den Ruinen umherwandern und einen fast 360 Grad Ausblick genießen. Der Eintritt ist im Jordanpass inklusive. Sehr lohnenswert ist auch ein Ausflug zur archäologischen Stätte Jerash, 50 km nördlich von Amman. Hier findest du einen großartigen Triumphbogen, eine riesige Arena wo früher Wagenrennen veranstaltet wurden und eine 800 Meter lange Kolonnadenstraße. Auch hier ist der Eintritt mit dem Jordanpass kostenlos.  Ich finde für Amman sind zwei Tage ausreichend um alles in der Stadt zu besichtigen. Wir haben 1,5 Tage dort verbracht und sind dann mit dem Taxi weiter nach Madaba gefahren. RömischeTheater bei Nacht in Amman Madaba und Mount Nebo Die 35 km südlich von Amman liegende Stadt Madaba hat mit ihren knapp 70.000 Einwohnern einen ganz anderen Flair wie die Metropole Amman. In der Altstadt gibt es schöne kleine Straßen, die zum Tee trinken und Souvenirshoppen einladen. Weltbekannt ist eine Landkarte Palästinas komplett aus Mosaiksteinchen in der St. Georgs Kirche. Wegen der Nähe zum Flughafen, war Madaba der Ausgangspunkt für unsere Rundreise mit dem Mietauto. Dieses haben wir am Flughafen gebucht. Mit Uber sind von Madaba zur Mietstation für ca. 6 JOD gefahren und sind dann mit dem Auto gleich weitergefahren.  Nur 10 km von Madaba entfernt liegt der knapp über 800 Meter hohe Mount Nebo. Allein die Straße dorthin bietet schon schöne Ausblicke und von ganz oben kannst du das Tote Meer, Israel und das Jordantal sehen. Auf der Bergspitze liegt die Moses-Gedächtniskirche und ein Grabstein erinnert daran, dass Moses hier gestorben sein soll. Mit dem Jordanpass und 2 JOD kann man die Kirche besuchen.  Das Tote Meer Sonnenuntergang am Toten Meer Bei deinem Jordanien Trip darf ein Abstecher ans Tote Meer natürlich nicht fehlen. Du kannst dich entscheiden, ob du einen privaten Strand mit Duschen und Toiletten (15 JOD Eintritt) anfahren möchtest. Oder wie wir einen öffentlichen Strand besuchen, der kostenlos ist, dafür aber keine Duschen hat. Solltest du dich für letzteres entscheiden, denke an ausreichend Wasser, damit du dir nach dem Baden das Salz abwaschen kannst. Wir hatten Glück bei unserem Besuch am öffentlichen Strand, denn wir waren komplett alleine und konnten das klare Wasser und die kleine Bucht genießen. Wir hatten vorher gelesen, dass man nicht länger als 10 Minuten wegen des hohen Salzgehalts im Wasser bleiben soll. Wir waren aber mindestens 20 Minuten baden und es hat weder gejuckt noch sich irgendwie unangenehm angefühlt. Am Strand sind teilweise spitze Steine, deshalb vorsichtig ins Wasser gehen. Und denk daran, versuche nicht zu schwimmen, sondern lass dich einfach auf dem Rücken liegend vom Wasser tragen 🙂 Ma&#8217;in Hot Springs Von Madaba aus haben wir uns auf den Weg zur über 200 km entfernten Stadt Petra gemacht. Der Weg dorthin ist super schön und führt direkt am Toten Meer entlang. Ganz spontan haben wir noch einen Zwischenstopp bei den Ma&#8217;in Hot Springs eingelegt.  Es war gar nicht so leicht dort hinzukommen, weil wir von der Hauptstraße auf eine sehr kurvige und steile enge Landstraße abzweigen mussten. Hier passen zwei Autos nur ganz knapp nebeneinander. Tipp: Vor jeder Kurve einmal kurz hupen, damit entgegenkommende Autos vorgewarnt werden 🙂 Ma&#8217;in Hot Springs Nach etwa 30 Minuten auf dieser abenteuerlichen Straße kommst du zum Eingang (15 JOD) einer Oase mitten in der Wüste. Hier kannst du dein Auto parken und zu den Hot Springs laufen. Diese sind teilweise bis zu 60 Grad heiß! Es gibt aber auch Stellen, wo es angenehme 30 Grad hat. Es fühlt sich super an unter dem warmen Wasserfall zu stehen und rings um dich herum ist nur Wüste zu sehen. Es gibt neben dem großen Wasserfall auch einen kleinen &#8222;Ladys Waterfall&#8220;, der wie der Name schon andeutet nur für Frauen ist.  Petra Eines der wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten Jordaniens, ist die archäologische Stätte Petra in der jordanischen Wüste. Es war einst die Hauptstadt eines Königreichs und wurde etwa 300 v. Chr. erbaut. Wenn du ganz früh morgens durch die Canyons wanderst und die aufgehende Sonne die Steine orangerot färbt hat der Ort definitiv etwas magisches an sich. Deshalb lohnt es sich früh aufzustehen und möglichst früh vor Ort zu sein. Im Laufe des Tages kommen so viele Touristen, dass du die ruhigen Morgenstunden auf jeden Fall ausnutzen solltest. Ein weiterer Pluspunkt, du findest noch einen Parkplatz direkt vor dem Eingang ;-).  Zu Beginn wanderst du erst einmal durch die riesige Schlucht Siq. Es ist sehr beeindruckend wie neben dir die Felswände über 100 Meter in die Höhe wachsen. Gelegentlich kommen dir ein paar Beduinen mit Eseln entgegen und dann ganz plötzlich öffnet sich die Schlucht und du stehst vor dem wohl bekanntesten Bild Jordaniens &#8211; dem Schatzhaus &#8211; Al-Khazneh. Betreten kannst du den Tempel zwar nicht, aber er ist allein von außen sehr beeindruckend. Direkt gegenüber von Al-Khazneh kannst du auf einen Berg klettern und von dort super schöne Aufnahmen machen.  Das Ende der Schlucht Siq Das Schatzhaus Al-Khazneh Wenn du dich an dem Schatzhaus satt gesehen hast, geht es die Fassadenstraße mit mehreren Felsengräbern weiter entlang. Dann gelangst du in ein breites Tal mit Cafes, Restaurants und Souvenirshops. Jetzt bist du im Zentrum von Petra angelangt. Von hier aus führen mehrere Pfade zu Tempel, Gräber, einem Römischen Theater und tollen Aussichtspunkten.  Teilweise geht es sehr steil hinauf. Die Anstrengung lohnt sich aber, denn von oben hast du einen beeindruckenden Ausblick über die Wüste und Felsen. Und immer wieder tauchen Wohnungen, die wie eine Art von Höhlen aussehen in den Felsen auf.  Ein weiteres Highlight ist das Kloster Ed-Deir. Der Anstieg geht über zahlreiche Treppen und Serpentinen steil hinauf, aber lohnt sich auf jeden Fall. Oben angekommen kannst du in einem Cafe den beeindruckenden Anblick des Klostern genießen und dich etwas erholen.  Das Kloster Ed-Deir Eintrittspreis: Ist im Jordanpass inklusive (sonst ca. 50 JOD)Öffnungszeiten: Im Sommer 06-18 Uhr; im Winter bis 16 Uhr. So früh wie möglich starten 🙂Dauer: Wir waren nur einen Tag in Petra, was für uns ausreichend war, da wir ganz früh gestartet sind.Petra by Night: ab 20:30 Uhr wird das Schatzhaus mit tausenden von Lichtern beleuchtet (Eintritt 17 JOD). Wir haben das ausgelassen, ich habe aber von einigen gehört, dass es sehr eindrucksvoll ist. Die Wüste Wadi Rum Nach unserem wunderschönen Aufenthalt in Petra ging es abends noch weiter zur Wüste Wadi Rum. Die kennt vielleicht der ein oder andere aus dem Film Marsianer mit Matt Damon :-). Hier hatten wir vorab einen Guide und zwei Nächte in einem Wüstencamp gebucht. Nach einer knapp 2-stündigen Fahrt sind wir im Wadi Rum Visitor Center angekommen. Dort haben wir das Auto geparkt und unser Guide hat uns in das Wüstencamp gefahren. Schon die Jeepfahrt war abenteuerlich, als es immer weiter in die Wüste hineinging und nirgends mehr Lichter zu sehen waren. Dort angekommen gab es gleich Abendessen. Zuvor durften wir noch zusehen, wie die Beduinen das Essen (Fleisch und Gemüse) aus dem Sand ausgegraben haben :-D. Nach dem Essen gab es noch ein Lagerfeuer, wo es heißen Tee und Shisha zu rauchen gab. Einer der Beduinen hat uns noch seine Kamele gezeigt hat, die etwas abseits vom Camp geschlafen haben. An sich sind die Wüstencamps sehr komfortabel. Es gibt hier preislich aber sehr große Unterschiede. Wir hatten recht einfache Zelte gewählt. Es gibt aber auch &#8222;Iglus&#8220; mit durchsichtigem Dach um direkt den Sternenhimmel zusehen und teilweise sogar mit Pool. Was meiner Meinung nach in einer Wüste aber etwas übertrieben ist. Am nächsten Tag gab es ein leckeres Frühstücksbuffet und...</p>
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